Küstenlinien
Das Spätglazial und Frühholozän ist geprägt durch die globale Klimaerwärmung, dem damit verbundenen Abschmelzen der weichseleiszeitlichen Gletscher und dem Anstieg des Meeresspiegels, der mit kurzen Unterbrechungen bis heute andauert. Während des Hochglazials vor ca. 18000 Jahren lag der Meeresspiegel 100 bis 130 Meter unter dem heutigen Niveau. Demnach war der Meeresboden der Nordsee trocken. Mit dem Meeresspiegelanstieg wurde die Küstenlinie immer weiter landwärts geschoben. Gleichzeitig entstanden neue Landschaftseinheiten, unsere heutigen Inseln, Watten und Marschen. Doch kommt es seit ca. 100 Jahren in Folge des Klimawandels und des menschlichen Eingreifens, in Form von wasserbaulichen Maßnahmen, zu einem verstärkten Meeresspiegelanstieg und damit zu einer Gefährdung dieser Regionen.










