Die Moorleiche von Husbäke
Der Mann von Husbäke wurde bei Torfarbeiten am 15. Oktober 1936 in ca. 1,10 m Tiefe auf dem Bauch liegend entdeckt.
Der Fundort gehört in den Bereich des Vehnemoors, Ldkr. Oldenburg, und ist heute modern überbaut.
Bereits einen Tag nach der Entdeckung gelangte der Leichnam in das Museum in Oldenburg.
Der Oberkörper lag tiefer als die Beine, so konnte sich besonders der Schädel gut erhalten. Die geschrumpfte Gestalt, die Verhärtung und die lederartige Oberfläche der Haut entstehen durch die Trocknung des Körpers.
Etwa ein Jahr nach der Bergung dieser „Mumie“ wurden die Eingeweide und Organe untersucht; nachweisbar waren die Reste der letzten Mahlzeit aus Fischgräten, Gersten und Hirsespelzen.

















