Flussseeschwalben

Für viele Menschen gehören Seeschwalben zu den typischen See- und Küstenvögeln. In zum Teil riesigen Kolonien brüten sie – hauptsächlich auf Inseln – in Salzwiesen, auf vegetationsarmen Sandstränden, Muschelflächen und Primärdünen. Ihre Nahrung, überwiegend Fisch, erbeuten sie in Stoßtauchflügen.

Von den vier im Niedersächsischen Wattenmeer auftretenden Arten ist die Flussseeschwalbe neben der Zwerg-, Küsten- und Brandseeschwalbe die Häufigste. Die lang lebenden Seeschwalben (in Einzelfällen bis zu 30 Jahre) gelten als ausgesprochene Langstreckenzieher: 2-3 Sommermonate verweilen sie an der Küste und suchen anschließend ihre afrikanischen Winterquartiere auf. Einige ziehen bis an die Südspitze dieses Kontinents, wobei die Küstenseeschwalbe sogar jährlich etwa 40.000 km bis an die antarktische Packeisgrenze zurücklegt.

Balz der Flussseeschwalben