Kirchen
Mit den Karolingern hielt das Christentum unter bestimmten Regularien verstärkt Einzug im Norden, auch wenn der Prozess der vollständigen Durchdringung sehr lange dauerte. Die Errichtung von Pfarrkirchen, zunächst in Holzbauweise, fand wohl erst um 1000 n. Chr. in der Küstenregion statt, i.d.R. auf separaten Kirchwurten. Das älteste Datum an einem Holzpfosten aus Emden ist dendrochronologisch ermittelt um 966. In der zweiten Hälfte des 12. Jhs. begann an der Küste der Kirchenbau aus Tuffstein oder Granitquadern. Da Steine in der Marsch nicht natürlich vorkommen, mussten sie importiert werden. Der in der Eifel gebrochene vulkanische Tuffstein wurde über die rheinischen Handelszentren importiert und war in seiner Verbreitung an das Küstengebiet gebunden. Seit dem 13. Jh. fanden Ziegel Verwendung.




