Versunkene Landschaft
Nach mehreren schweren Sturmfluten mussten große Landstriche aufgegeben werden. Existierende Deichlinien wurden zurückgenommen und die Siedlungen dem Meer überlassen. Noch heute findet man Reste dieser einst dicht besiedelten Marschenlandschaft im Watt vor der Nordseeküste. Das Dorf Otzum wurde nach der 2. Marcellusflut 1362 verlassen. Fundamentsteine der Kirche liegen als deutlich sichtbare Zeugen im Watt Von Seriem nordwestlich von Neuharlingersiel. Auch im Jadebusen sind viele Orte Opfer von Sturmfluten geworden. So erinnert z.B. der Name des Leuchtturms „Arngast“ an den gleichnamigen Ort.



